Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten: Fachkompetenz für Ihre Betriebssicherheit
Ein Brandschutzbeauftragter ist das zentrale Bindeglied zwischen Unternehmen, Feuerwehr und Versicherungen. In unseren offenen Kursen bilden wir Sie oder Ihre Mitarbeiter fundiert und praxisnah aus. Die Ausbildung entspricht den aktuellen Richtlinien der DGUV Information 205-003 sowie der vfdb-Richtlinie 12-09/01 und genießt bundesweite Anerkennung.
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Organisation des Brandschutzbeauftragtenkurses auf einen Blick
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Rechtssicherheit
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Warum die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten bei K&K?
Der Gesetzgeber und die Sachversicherer fordern für viele Betriebe (insbesondere bei Sonderbauten wie Verkaufsstätten, Krankenhäusern oder Industriebauten) die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten. Unsere Schulung bereitet Sie optimal auf diese verantwortungsvolle Aufgabe vor.
Einblicke aus der Ausbildung






Ausbildungsinhalte nach vfdb-Richtlinie:
Rechtliche Grundlagen: Gesetze, Verordnungen und Richtlinien im Brandschutz.
Brandlehre: Physikalische und chemische Grundlagen von Bränden.
Baulicher Brandschutz: Anforderungen an Baustoffe, Bauteile und Fluchtwege.
Anlagentechnischer Brandschutz: Brandmeldeanlagen, Löschanlagen und Rauchabzug.
Organisatorischer Brandschutz: Erstellung von Brandschutzordnungen und Räumungskonzepten.
Praxisübungen: Begehungen, Löschtraining und Umgang mit Brandschutz-Dokumentationen.
Das praktische Löschtraining mit Feuerlöscher
Theorie ist wichtig, Praxis rettet Leben. Am Firetrainer üben die Teilnehmer den Ernstfall unter sicheren Bedingungen:
Handhabung von Feuerlöschern: Richtiges Entsichern und Auslösen.
Löschtaktik: Einschätzung der Situation und die eigenen Grenzen bei der Brandbekämpfung erkennen.
Realitätsnahes Feuerlöschtraining: Echtes Feuer am Firetrainer löschen, um ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit der Geräte zu bekommen.
(Optional) Besondere Brandgefahren: Auf Wunsch gehen wir auf spezifische Risiken wie Fettbrände oder Brände an elektrischen Anlagen ein.
Häufig gestellte Fragen
Wer darf Brandschutzbeauftragter werden?
Grundsätzlich ist die Ausbildung für alle interessierten Personen offen. Empfehlenswert ist jedoch eine technische Ausbildung oder Erfahrung im Bereich Arbeitssicherheit. In vielen Unternehmen werden Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Haustechniker zu Brandschutzbeauftragten qualifiziert.
Ist ein Brandschutzbeauftragter gesetzlich vorgeschrieben?
In Deutschland ergibt sich die Pflicht meist aus dem Baurecht (Sonderbauverordnungen der Länder) oder aus den Anforderungen der Feuerversicherung. Wenn Ihr Gebäude eine Verkaufsstätte, ein größeres Hotel oder ein Industriebetrieb ist, ist ein BSB oft zwingend erforderlich.
Wie lange ist die Ausbildung gültig?
Das Grundzertifikat ist unbefristet gültig. Die Richtlinien (DGUV/vfdb) schreiben jedoch eine regelmäßige Fortbildung vor. Innerhalb von drei Jahren müssen Brandschutzbeauftragte Fortbildungsveranstaltungen im Umfang von mindestens 16 Unterrichtseinheiten (UE) besuchen.
Was ist der Unterschied zum Brandschutzhelfer?
Der Brandschutzhelfer ist für die Erstmaßnahmen im Brandfall (Löschen kleiner Brände, Einleitung der Evakuierung) zuständig. Der Brandschutzbeauftragte hingegen berät die Geschäftsleitung strategisch, erstellt Dokumente und überwacht die gesamte Brandschutz-Infrastruktur des Unternehmens.
Gibt es am Ende der Ausbildung eine Prüfung?
Ja. Um das offizielle Zertifikat nach DGUV Information 205-003 und vfdb-Richtlinie 12-09/01 zu erhalten, müssen Sie am Ende des Kurses eine Prüfung ablegen. Diese besteht in der Regel aus einem schriftlichen Teil (Multiple-Choice und offene Fragen) sowie einem mündlichen Abschlussgespräch. Unsere praxiserfahrenen Dozenten bereiten Sie während der 64 Unterrichtseinheiten optimal darauf vor.
Haftet der Brandschutzbeauftragte im Brandfall persönlich?
Das ist eine der häufigsten Sorgen, aber die Antwort lautet in der Regel: Nein. Der Brandschutzbeauftragte hat eine beratende und unterstützende Stabsfunktion. Die Gesamtverantwortung für den betrieblichen Brandschutz bleibt immer beim Unternehmer bzw. Arbeitgeber. Eine persönliche Haftung des BSB kommt meist nur bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Fehlverhalten in Frage.
Was sind die genauen Aufgaben eines Brandschutzbeauftragten?
Zu den Kernaufgaben gehören unter anderem:
Durchführung regelmäßiger Brandschutzbegehungen im Betrieb.
Erstellung und Aktualisierung der Brandschutzordnung.
Beratung der Geschäftsführung bei baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutzmaßnahmen.
Planung und Begleitung von Räumungsübungen (Evakuierungsübungen).
Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und Feuerversicherungen.
Ist die BSB-Ausbildung bei K&K auch als Online-Kurs möglich?
Nein, wir setzen bei der Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten ganz bewusst auf 100 % Präsenzunterricht. Die Themen (insbesondere Baurecht, Anlagentechnik und Praxis-Begehungen) sind sehr komplex. Unserer Erfahrung nach erfordert diese verantwortungsvolle Position einen intensiven, persönlichen Austausch mit den Dozenten und den anderen Teilnehmern. Nur in einem reinen Präsenzkurs können wir die hohe Ausbildungsqualität und den direkten Praxisbezug gewährleisten, für den Brandschutz K&K steht.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Schulung mitbringen?
Sie benötigen keine speziellen Vorkenntnisse im Brandschutz, um an der Ausbildung teilzunehmen. Ein technisches Grundverständnis sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung (idealerweise im handwerklichen, technischen oder gewerblichen Bereich) sind jedoch von Vorteil, da die Ausbildungsinhalte sehr umfangreich und anspruchsvoll sind.